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Filztasche für die (Stein)Wand...

Die Wandtasche liegt jetzt im Schnee.

Sie schläft.

Und im Traum schmückt sie den Garten des steinernen Drachen...



Dort wachsen wundersame Pflanzen zwischen den grauen Felsen.
Edelsteine glitzern zwischen den Blättern.








Der Drachen schläft auch.
Bis ihn jemand erlöst und er aus seinem steinernen Sein wieder ins leben geweckt wird.



Kleine Filzbox


Großmütter haben Großmutter-Duft, den man immer spürt, wenn man ihnen beim Märchenlesen zuhört.
Großmütters Haare werden weiß, grau, beige...

Großmütter hören immer zu, wenn man Probleme hat.
Großmütter sagen manchmal nur einen kurzen Satz, den man nie vergisst und der im Herzen und im Hirn ein Leben lang wächst.
Großmütter haben Spitzendeckchen oder wenigstens ein wenig Spitze am Unterhemd.
Großmütter haben Perlenschmuck in einem Kästchen.
Großmütter machen Handarbeiten.
Großmütter vergisst man nie...


"Großmutters Flüstern" heißt diese Filzschatulle.

Engelbox mit Weihnachtsmusik


Mein diesjähriger gefilzter Engel darf den wunderschönen Adventskalender von Ellen schmücken, die viel Arbeit auf ihre Flügel nimmt, um uns auf diese Weise das Warten und die Vorfreude zu verschönern. DANKE, liebe Ellen!





„Mit jeder hohen Forderung, die wir aufgeben, verläßt uns ein Engel.“

Waldemar Bonsels

Aus der Filzbox hier kringeln die Töne des berühmtesten ungarischen Weihnachtsliedes "Ein Engel vom Himmel" gesungen von der weltberühmten ungarischen Opernsängerin Erika Miklósa.

Ich wünsche euch frohe Weihnachten aus Ungarn und möge euch kein Engel verlassen!

Corinna

Schwebendes Filzgefäß

Schon wieder.
Einige sagen, es sei engelhaft. Andere erinnert es an eine Eule.


Und ich mag einfach nur, dass es jegliche künstliche Farbe misst. Einfach nur Wolllocken und ein bisschen eingefilztes Effektgarn, das man auf den Fotos aber garnicht erkennen kann. Aber im Sonnenlicht glitzert es hier und da.

Manchmal möchte ich in Farben schwelgen, andersmal wollen meine Augen und meine gestalterische Seele "Ruhe" haben. (Aber wenn man es öffnet, klingt das Glöckchen am Kordelende leise.)
Das "Camarge Pferd" ist auch so ein "Ruheobjekt".

Traumschatulle





- Was hütest du, liebe, blaue Nacht?



- Träume.


Hängendes Filzbehältnis


Dieses gefilzte Vogelnest hat Spaß gemacht.


Weil ich am liebsten aber Filzbehältnisse für liebenswerte Kleinigkeiten, nötigen Krimskrams, Liebeserklärungen usw. mache, kommt in dieses Vogelnest nun kein Vogel.

Das Ding ist ziemlich groß...







Die Perlen stammen aus einer Halskette aus den 60-70er Jahren. Ich bekam sie von jemandem, der wusste, ich kann sowas gebrauchen und hätte sie sonst nur weggeschmissen. Endlich, nach langer Zeit habe ich eine Verwendung für alle auf einmal gefunden.

Es sieht sehr schön aus, wie das Licht durch sie scheint.

Eingefilzt habe ich Seidenfasern und Stücke eines Geschenkebandes.


Meine Lieblingsfarbe ist seit eh und je Blau. In ganz verschiedenen Tönen. Seit einiger Zeit mischt sich aber immer mehr Apfelgrün und Goldgelb in meine blaue Sachen.

Diese hängende Filzbox kommt mit mir am 2. Advent auf meinen Marktstand nach Villingen, in den Schwarzwald mit und findet hoffentlich ein neues Zuhause (wo es nicht im Nussbaum, sondern in der Wohnung baumeln darf).


Gefilztes Vogelnest


Das Nest hängt an einer Filzschnur mit dem bestickten Filzblatt am Ende.


Oder sitzt es auf dem Ast?


Und die Tante wohnt unter Nr.18.



Eingefilzter Mull, alte Spitze, ein Schleierblatt.



Dieser Piepmatz wackelt-wohnt drinne...


Habt einen schönen Tag!
Corinna

Am Kreativtag in die Filz-Camargue

Ich möchte nach Südfrankreich in die Camargue. Mein Filzgefäß wurde inspiriert durch die halbwilden Pferde, die dort gezüchtet werden.

"Das Camargue-Pferd ist ein kleines robustes Hauspferd, das vorwiegend in der Camargue - dem Rhône-Delta Südfrankreichs in einem Wildem Gestüt gezüchtet wird.
...
Das Camargue-Pferd ist kräftig gebaut, mit kurzem Hals und steiler Schulter.
...
Die Fohlen sind bei der Geburt dunkelbraun bis schwarz, hellen jedoch mit zunehmendem Alter auf. Mit etwa 10 Jahren sind sie vollkommen weiß.
...
Das Camargue-Pferd gilt als sehr widerstandsfähig und genügsam. Diese Eigenschaft geht auf seine harten Lebensbedingungen im Rhone-Delta zurück, wo es im Sommer großer Hitze, und in den übrigen Jahreszeiten ständig kaltem, feuchten Boden ausgesetzt ist. Dazu kommt noch der Mistral, der im Jahresdurchschnitt 63 Prozent weht. Es kann mit geschlossenen Nüstern unter Wasser fressen." (Anscheinend kommt es auch mit warmem Seifenwasser während des Filzprozesses klar.)

"Ursprünglich wurde das Camarguepferd von den so genannten „Gardian“, den französischen Rinderhirten eingesetzt, um mit Kampfstieren zu arbeiten. Heutzutage finden sie dagegen vorwiegend als Reit- und Lastpferde Verwendung."

(Quelle: Das Camargue-Pferd, der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar)




Dieser Beitrag wäre nicht Zustande gekommen, ohne Ellens Kreativtag "Fernweh". DANKE nochmal, ich weiß deinen Aufwand zu schätzen.
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