Posts mit dem Label filztaschen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label filztaschen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Handtasche der Frau Schneemonster


Frau Schneemonster geht ins Theater und nimmt natürlich passende Accessoires mit.

Zu diesem Anlass passt etwas Gold gut zum weissen Fell.

Die Haare bleiben sexy ungekämmt und wuschelig.
Auch die Beinhaare.

Dank dem Reissverschluss können keine Eiskristalle in die Tasche fallen.

Filztasche "Altweibersommer"

Er ist zu Ende, der Altweibersommer.
Ich konnte die Farben aber gerade noch schnell in ein Glas füllen.

Dann filzte ich die Tasche ganz in Weiß und goss die Farben aus dem Glas darüber.


Über Nacht zogen sie dann ein und färbten den weißen Filz, wie ihr seht. (Ich saß die ganze Zeit daneben, weil ich das Phänomen mit meinen eigenen Augen sehen wollte.)

Der Trick steht allerdings im Buch "Wolle färben mit Jahreszeiten, Gefühlen und Stimmungen". Sucht es nicht. Ist gerade nirgends erhältlich.

Ihr bekommt das Oktoberlied von Herrn Storm:




Theodor Storm: Oktoberlied

Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!

Und geht es draußen noch so toll,
Unchristlich oder christlich,
Ist doch die Welt, die schöne Welt,
So gänzlich unverwüstlich!

Und wimmert auch einmal das Herz -
Stoß an und laß es klingen!
Wir wissen's doch, ein rechtes Herz
Ist gar nicht umzubringen.

Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!

Wohl ist es Herbst; doch warte nur,
Doch warte nur ein Weilchen!
Der Frühling kommt, der Himmel lacht,
Es steht die Welt in Veilchen.

Die blauen Tage brechen an,
Und ehe sie verfließen,
Wir wollen sie, mein wackrer Freund,
Genießen, ja genießen!

Flechtentasche-gefilzt, nicht geflochten

Als Flechte (Lichen) bezeichnet man eine symbiotische Lebensgemeinschaft zwischen einem Pilz, dem so genannten Mykobionten, und einem oder mehreren Photosynthese betreibenden Partnern. Diese Photobionten, auch Phytobionten genannt, sind Grünalgen (Chlorophyta) oder Cyanobakterien. Die Eigenschaften der Flechten setzen sich deutlich von jenen der Organismen ab, aus denen sie sich zusammensetzen.

Flechten werden daher den Pilzen (Fungi) zugerechnet, unter denen sie als eigene Lebensform eine Sonderstellung einnehmen; sie sind also keine Pflanzen. (Wikipedia)







An der Flechtentasche ist alle angefilzt, nichts genäht.

Innen sind zwei kleinereb Innentaschen eingefilzt.



Vorne im mittleren Bereich befinden sich eingearbeitete Textilien: grüner Organza von irgendeinem früheren Blumenstrauß (der glänzt schön), Mullstoff und ich-weiß-nicht-mehr-was-noch-alles.

Filztasche zum Cocktailkleid


Das kleine Schwarze ist in diesem Fall mal nicht das Kleidchen sondern das Täschlein, welches zu diesem Cocktailkleid entstanden ist.


Damit es auch praktisch ist, bekam es auch zwei Innentaschen, welche die selbe Farben, wie die Stickerei und das Kleid haben.

Was nicht zu fotografieren war: die mittleren Bereiche mit der Stickerei sind mit Wolle gefilzt, welche mit Glitzerfasern zusammenkardiert wurde. Dort glitzert es also schön, wenn das Licht-vor allem Beleuchtung und nicht Sonne-draufscheint.

Und Gefilztes kann DOCH auch vornehm vorgeführt werden und nicht nur "Öko-Tanten-Look" haben. (Nicht werfen, ich habe es von anderen gehört...)

Filztasche "Zauberzweig"

Der Zauberzweig

Es war einmal ein junge, wunderschöne Frau und ob es nun ein Zufall war oder das Schicksal, sie war die Tochter eines armen Bauern, obwohl jeder der sie sah sofort gesagt hätte, sie sei eine Prinzessin. Doch sie war eben die Tochter eines Bauern der mehr schlecht als recht seine Familie versorgen konnte. Ihr Name war Sarah und sie lebte mit ihren Eltern und ihrem kleinem Bruder nicht unweit entfernt vom Schloss. Immer wenn Sie Zeit dazu fand, setzte sie sich auf eine Wiese und sah hinauf wie Falken die Schlosszinnen umkreisten. Dann träumte sie davon dort oben zu leben und reich zu sein. Das Schloss war auf einem Berg gebaut und die weißen Mauern spiegelten die Sonne wider. Die bunten Fahnen wehten im Wind und von Zeit zu Zeit ertönte Musik. Nachts war es hell beleuchtet und fast jeden Abend wurden Feste gefeiert. Der alte König war ein guter Herrscher, der seinem Volk wohlgesinnt war. Auch er hatte eine Tochter, die allerdings nicht mit Schönheit, dafür aber mit Arroganz gesegnet war. Die Königin war eine sanftmütige Person, die ihren Mann und ihre Tochter über alles liebte. Sarah hätte alles darum gegeben auch eine Prinzessin zu sein. Sie aber musste den ganzen Tag arbeiten. Sie hatte die Schweine zu füttern, die Kühe zu melken und ihrer Mutter bei der Hausarbeit zu helfen. Ihre Kleider waren alt und immer schmutzig. Ihr Vater bestellte das Feld und verkaufte Gemüse und Getreide auf dem Markt. Eines Tages, als Sarah gerade dabei war das Haus zu kehren, hörte sie aus dem Stall einen Riesentumult. Sie lies ihren Besen fallen und eilte aus dem Haus. Als sie in den Stall kam sah sie sofort was geschehen war. Eine Bande von Landstreichern war in den Stall eingedrungen und wollte sich gerade am Vieh bedienen. Sarah wollte es verhindern doch einer der Männer schlug ihr ins Gesicht und sie fiel bewusstlos um. Als sie erwachte war sie an Händen und Füssen gefesselt und lag mitten im Wald. Ganz benommen versuchte sie sich aufzurappeln. Sie wusste nicht wo sie war. Hier kannte sie sich nicht aus. Nach vielen Versuchen konnte sie sich befreien – doch wohin sollte sie jetzt gehen? Sie drehte sich in alle Himmelsrichtungen, doch sie erkannte nichts. So beschloss sie schließlich in eine Richtung zu gehen, ohne genau zu wissen, wohin der Weg sie führen würde. Als sie eine Weile gegangen war, kam sie zu einem kleinen Bach. Sie hatte Durst und kniete sich ans Ufer, um etwas Wasser zu trinken. Es wurde schon dunkel und sie wollte sich an dem Bach schlafen legen. Es dauerte lang bis sie eingeschlafen war. Es war kalt und die Bäume gaben seltsame Geräusche wieder. Sie hatte Angst und Hunger und sie betete bald wieder zu Hause zu sein.

Sarah erwachte früh am nächsten Tag. Die Sonne schien durch die Baumwipfel und Vögel sangen ihr ein Lied. Und sie hörte noch etwas. Ein Gezeter und Geplätscher nicht weit von ihr entfernt. Sie lief den Geräuschen hinterher. Bald sah sie, dass eine alte Frau im Wasser lag und schimpfte und zeterte und schrie. Sarah ging näher heran und sagte: „Guten Tag alte Frau, was ist geschehen, warum schimpft ihr denn so?“ Die alte drehte ihren Kopf zu Sarah und sagte: „Oh gut, dass du kommst mein Kind. Ich wollte hier den Bach überqueren und habe mir meinen Fuß eingeklemmt. Bitte hilf mir hier raus, es soll dein Schaden nicht sein!“ Sarah ging zu der alten Frau. Ihr Fuß war wirklich zwischen zwei Felsen eingeklemmt. Sarah stemmte sich mit aller Kraft gegen den einen und konnte ihn so ein Stückchen anheben. Und die alte Frau konnte somit ihren Fuß herausziehen. Sie setzten sich beide ans Ufer. Die Alte sagte: „Ich danke dir. Du hast mir sehr geholfen. Aber was machst du denn hier ganz allein? Hast du dich verlaufen?“ Sarah nickte und eine Träne floss über ihre Wange. Dann erzählte sie der alten Frau ihre Geschichte. Als Sarah zu Ende erzählt hatte sagte die alte Frau: „Du musst nicht traurig sein. Als Dank für deine Hilfe will ich dir etwas schenken.“ Sie zog einen Zweig aus ihrer Tasche. „Sieh her. Dieser Zweig wird dir helfen. Es ist ein Zauberzweig und wird dir einen Wunsch erfüllen, wenn du ihn brichst. Aber überleg dir deinen Wunsch gut. Es gibt nur einen!“ Dann stand die alte Frau auf und ging ihrer Wege. Sarah saß am Ufer des Bachs und überlegte. Sie hatte immer nur einen Wunsch gehabt. Auf dem Schloss zu wohnen, doch jetzt wo sie von ihrer Familie getrennt war, wünschte sie sich nichts mehr, als nach Hause zu kommen. Sarah schloss die Augen und brach das Stöckchen in zwei Hälften. Und als sie die Augen wieder öffnete, saß sie auf der Wiese vor ihrem Haus und ihre Eltern und ihr Brüderchen liefen auf sie zu und begrüßten sie stürmisch. Als sie gerade in das Haus gehen wollten, bemerkte Sarah die alte Frau, die den Weg entlang kam. Die Alte sagte: Sarah, du hast dich richtig entschieden. Sei immer zufrieden mit dem was du hast und träume nicht von Reichtum und Wohlstand, wenn du hier eine Familie hast, die dich liebt.“ Die alte drehte sich um und ging und Sarah ging in das Haus und erzählte ihren Eltern was geschehen war. Und sie lebte glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende!
(Quelle: http://www.1000-maerchen.de/fairyTale/1691-der-zauberzweig.htm )

Da mache ich mir gerade Gedanken, wie weit ich mit dem Fazit dieser Geschichte einverstanden bin...
1. Man sollte sein Umfeld in dem man geliebt wird und welches man selber liebt nicht für ein ein finanziell reicheres hergeben. Stimmt. Aber sie hätte doch auch wünschen können, dass sie eine glückliche Prinzessin sein möchte und dann hätte sie gleich beides. Sie wollte aber womöglich auch das unbekannte Gute nicht für das bekannte weniger Gute tauschen. (Oder warum wünschte sie nicht, dass sie mit ihrer Familie vereint im Schloss lebt? Der Wunsch "Alle meine Wünsche sollen in Erfüllung gehen" ist womöglich auch nicht erst im 20.Jh. entstanden...)Das ist ja menschlich und von Psychologen bestätigt: man bewegt sich nur sehr schwierig aus der gewohnten Komfortzone, sei diese noch so unangenehm.

2. "Sei immer zufrieden mit dem was du hast und träume nicht von Reichtum und Wohlstand, wenn du hier eine Familie hast, die dich liebt" Aber hallo und guten Morgen! Die zwei Sachen schließen einander doch nicht aus! Jedenfalls nicht bei denen, die auch etwas erreichen wollen. Ohne von ersehnten Dingen zu träumen und dann dafür zu arbeiten, bekommt man sie nie. Dafür jedoch auch etwas zu tun, kostet wieder mal andere Energien als gewohnt, also müsste man wieder aus der Komfortzone raus... Ich finde, dieser Rat wurde von und für diejenigen erfunden, die nicht daran glauben können es von 1 auf 2 schaffen zu können. Vielleicht wollte der Erfasser natürlich nur betonen, dass die Liebe über Reichtum steht. Stimmt. Aber immer nur damit zufrieden sein, was man gerade hat, würde heißen, Entwicklung sei unnötig.
Wie seht ihr das?

Filztasche für die (Stein)Wand...

Die Wandtasche liegt jetzt im Schnee.

Sie schläft.

Und im Traum schmückt sie den Garten des steinernen Drachen...



Dort wachsen wundersame Pflanzen zwischen den grauen Felsen.
Edelsteine glitzern zwischen den Blättern.








Der Drachen schläft auch.
Bis ihn jemand erlöst und er aus seinem steinernen Sein wieder ins leben geweckt wird.



Filztasche "Atlantis"




Kleines Täschlein zu Jeans oder zum kleinen Schwarzen.
Ich wollte in Meeresfarben und verschiedenen Oberflächenstrukturen schwelgen.
Fast keine Wolle mehr sehen lassen.
Und trotzdem ginge das alles nicht ohne den Filz, er ist also voll dabei und zwar auch in diesen Farbtönen.

Selbstgefärbte Gewebe und viele verschiedene Fasern und Fussel mit Stickerei kombiniert.
(Filzzauberschule/1 & 3. Monatsblock. Mädels, schaut mal wieder in eure Anleitungen!)

















Fischers Fritze kann hier fischen gehen und für vegane Besucher gibt es eine große Auswahl an Algen und Meerespflanzen.
















Fühlt ihr, wie euch das türkisfarbene, angenehm kühle Wasser umgibt? Und seht ihr die Sonnenstrahlen, die weit unter das Wasser reichen?
Überall herum Bewegung, Licht, Glitzer und trotzdem eine beruhigende Stille...


Filztasche auf Zigeunerart



Sowas kann daraus werden, wenn ich mir die Finger wund sticke...

Am liebsten hätte ich schon auf mindestens drei Finger Fingerhüte gesteckt, mache ich aber nie, weil sie mich eher doch stören.


Der Riemen ist längenverstellbar und hat eine Rosenknospe am Ende.









Es ist eine "Doppelfachtasche"


Oder 2 in 1.









Ich wurde auf meinem Stand in Deutschland darauf angesprochen, dass die Stickerei so ungarisch aussähe. Als ich erzählte, dass dies Zigeunermotive sind, fanden es einige noch ungarischer.

Dann muss ich jetzt mal laut sagen, die Stickerei und die Muster haben nicht das geringste mit ungarischer Tradition zu tun. Die Zigeuner allerdings ebenfalls nicht, die haben ihre eigene Tradition hier genauso wie in jeglichen anderen europäischen und nicht europäischen Ländern. Sie bekennen sich auch als Zigeuner und nicht als Ungaren.


Es gibt ganz verschiedene ungarische Stickerei-Arten. Eine sehr bekannte ist die aus der Stadt Kalocsa (sprich Kalotscha). Diese ist auch so "zigeunerbunt", das florale Muster ist aber ganz anders. (Das Foto zeigt ein Trachtenkleid aus dem Ort.)
Mehr über neues Zigeunerdesign gibt es hier.


Filztasche "Zigeunerliebe"

Metamorphose.

Von Tinte zu Fusseln.


Von Idee zum Rohling.

Gefilzte Wandtasche mit Schnecken

Diese Wandtasche wurde bei mir als Silberhochzeitsgeschenk bestellt.
Sie ist weiß mit weißer eingefilzter Spitze, Seidenfasern, Pongeeseide, Mull.

Die Wandtasche soll dazu dienen einander


immer wieder nette Kleinigkeiten als Überraschung reinzustecken, wie auch Hinweise zum glücklicheren Zusammenleben. Manchmal fällt es schwer dem anderen etwas Bestimmtes zu sagen. Schriftlich kann es leichter fallen. Schreibt man auf einen Zettel "ICH HASSE DICH!" und steckt diesen Zettel irgendwo rein, legt man auch den Großteil des Hasses ab. Und wenn der andere den Zettel findet, kann man schon gemeinsam darüber lachen. Oder in Ruhe darüber reden. Energien gehen nicht verloren, sie ändern sich nur. Und Filz hat ja magische Kräfte, wie wir wissen!


Die Spirale ist ein uraltes Symbol, welches in den verschiedensten Kulturen und in der Natur überall aufzufinden ist. Endlose Dynamik, ewige Änderung und ewige Suche nach der Mitte...Partnerschaft...na, da gibt es auch immer Energien. Mal solche, mal solche.

Den Schnecken habe ich glitzernde Schleimspuren gestickt. Mal kreuzen sie sich, mal entfernen sie sich von einander, mal laufen sie parallel, nah aneinander. Wie unsere Lebenswege. Viele Jahre neben einander zu verbringen ist das Physische. Die inneren Wege verlaufen viel schnörkeliger... im Idealfall jedoch wesentlich in die selbe Richtung.
Related Posts with Thumbnails